Auch wenn wir bis vor kurzem mit so viel Sonnenschein und Wärme beschenkt wurden, ist es früher dunkel und wird später hell.
Liebend gerne schaue ich morgens aus dem Küchenfenster, während ich auf das heiße Wasser für meinen Kaffee warte.
Ich genieße den Blick aus dem 6. Stock, in den Münchner Himmel und nach unten auf die große Gartenfläche. Garten mitten in der Stadt? Ja, unter dem Garten befindet sich die Garage für 3 Häuser und somit ist die Gartenfläche ziemlich groß.
Momentan sehe ich kahle Bäume. Das ein oder andere Blatt hängt noch, hält sich fest und baumelt braun gefärbt hoch oben in luftiger Höhe. Noch ein bisserl schaukeln und schwingen, bis es irgendwann sanft segelt und sich zu den anderen Blättern auf der Wiese gesellt.
Langsamer werden, Kräfte sammeln und Ballast abwerfen. Ja, in der Natur ist dieser Kreislauf die Grundlage, damit Neues wachsen kann. Auch um später prächtige Blüten und Früchte hervorzubringen.
Und was machen die Menschen heute in der "staaden Zeit" - wie wir in Bayern zur Adventszeit sagen?
In vielen Branchen gibt es den Jahresendspurt. Ich kenne ihn nur zu gut, im Grunde kenne ich den Dezember fast nur so.
Und oft geht es abends dann auf die Weihnachtsfeier oder den Christkindlmarkt.
Wie ist es bei Dir aktuell?
Hast Du Zeit langsamer zu werden?
Schau mal, ob von den nachfolgenden Ideen etwas für Dich dabei ist, was Dich anspricht und Du in die Adventszeit integrieren möchtest.
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Und wenn Du mitten im Jahresendspurt bist oder grad nichts passt ... sieh' es ganz entspannt. Mach Dir keinen zusätzlichen Druck, noch etwas "unter zu bringen". Jede*r hat seine*n eigenen Rhythmus. Die Blätter auf dem Baum fallen auch nicht auf Kommando.
Schenke Dir jeden Tag eine kleine Auszeit, schenk Dir kleine Pausen. Machst Du sie regelmäßig, haben sie große Effekte. Probiere aus, was zu Dir passt, was Dir gefällt und integriere es in Deinen Tag.
Hier sind Ideen, wenn Du keine bis wenig Zeit hast
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Hast Du mehr Zeit? Hier sind Ideen
Und dann sind da noch Deine Reflektionen auf das Jahr
Das braucht etwas mehr Zeit, ja. Sie sind sehr lohnend für Deine Rückschau. Du kannst es in kleinen Etappen machen, an den Adventswochenenden oder ...
An dieser Stelle nochmal der Hinweis:
Hast Du momentan keine Zeit oder schon gar nicht die Muße dafür?
Sieh es entspannt, mach Dir auf keinen Fall zusätzlichen Stress. Erlaube Dir, Deinen Rhythmus zu gehen!
Machst Du gerne Fotos? Schau Dir Deine Fotos von diesem Jahr an. Fang chronologisch im Januar an und geh das Jahr in Bildern durch.
Hast Du keine Fotos, geh die Monate gedanklich durch.
An welchen Orten warst Du, was hast Du erlebt?
Welche Musik hast Du gehört? Welche Bücher hast Du gelesen, Hörbücher, Podcasts gehört? Welche Menschen haben Dich begleitet?
Erinnere Dich mit den Bildern oder Gedanken an das, was Du erlebt hast.
Momente, die Dir gutgetan haben, die Du genossen hast.
Und vermutlich sind auch Momente dabei, die nicht so schön waren. Ja ... Sie gehören auch dazu, zu diesem Jahr, zu Deinem Jahr??????????????????.???????????????????????????????????????????
Mach Dir zu jedem Monat ein paar Notizen, Stichpunkte oder auch mehr, wenn Du magst.
Und dann ... Schreib auf, was Dir gutgetan hat, was Du gerne gemacht hast.
Was hast Du gelernt? Wann warst Du mutig und hast Neues ausprobiert?
Und auch womit, wobei Du an Deine Grenzen gekommen bist. Gibt es etwas, das Du gerne ändern möchtest?
Oft übersehen wir, was wir alles geschafft haben.
Besonders in Zeiten, in denen das Gefühl überwiegt, dass wir mehr rückwärts als vorwärts gehen oder uns im Kreis drehen ...
Was waren Deine kleinen und größeren Erfolge? Denk dran: Es geht dabei nicht ausschließlich um die riesigen Meilensteine.
Beispielsweise haben wir in 2020 vermutlich alle gelernt, mehr online Kontakt zu halten, uns mehr mit Technik, Geräten und Programmen zu beschäftigen. Vielleicht war es im Dezember schon Alltag, doch im Januar war das für viele noch eine unbekannte Welt.
Feier Dich für alles, was Du geschafft hast. Es sind Deine Erfolge. Du bist wunderbar!!!
Zünde eine Kerze an oder klopf Dir auf die Schulter.
Am Besten auf beide Schultern mehrfach klopfen. Sprich es laut aus mit Deinen Worten und spare nicht an Lob.
Zwei Dinge verleihen der Seele am meisten Kraft: Vertrauen auf die Wahrheit und Vertrauen auf sich selbst (Seneca)
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